zum inhalt

31.01.2010: "Zwickmühle" sollte sich für Holocaust-Relativierung bei den Opfern entschuldigen

Das Magdeburger Kabarett "Zwickmühle" wirbt auf ihrem Programmheft für März-April 2010 mit einem Motiv, das den Holocaust auf unerträgliche Weise relativiert. Unter dem Schriftzug "Hartz IV macht frei", der dem bekannten Eingangsspruch des Vernichtungslagers Auschwitz I nachempfunden ist, sind die Grimassen-schneidenden Darsteller des Programms zu sehen.

   Mehr »

12.11.2009: Sören Herbst übernimmt Schulpatenschaft

Die Ernst-Wille-Schule im Magdeburger Stadtteil Ottersleben hat am vergangenen Samstag als 43. Schule in Sachsen-Anhalt den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" erhalten. Während einer Festaktes, an dem circa 200 Schülerinnen und Schüler, deren Angehörige, sowie Lehrerinnen und Lehrer teilnahmen, wurde durch Marcella Mertig von der Landeszentrale für politische Bildung der offizielle Titel überreicht. Im vergangenen Monat hatten selbst organisierte Unterschriftensammlungen stattgefunden, an denen sich über 80 Prozent der Schulangehörigen beteiligt hatten.

   Mehr »

11.07.2009: Antwort auf Leserbrief in der Volksstimme (Libertäres Zentrum)

Ich kann Leserbrief-Autor(in) K. Hensel nur empfehlen, die angesprochenen Äußerungen von mir noch einmal richtig zu lesen. Hätte er/sie dies getan, wäre ihm/ihr vielleicht aufgefallen, dass seine/ihre Vorwürfe abstrus und seine/ihre Beurteilungen fragwürdig sind. Wer wie er/sie versucht, mir Verharmlosung von Gewalt vorzuwerfen, offenbart bedrückende Unkenntnis und gleichsam Desinteresse am Thema der Idee eines friedlichen und legalen (!) Arbeits- und Wohnprojektes in Magdeburg. Ich darf hier nochmal den entscheidenden Passus aus unserer Pressemitteilung vom 03.07.2009 zitieren: "Aus Sicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist das Bekenntnis zur Gewaltfreiheit die wichtigste Grundvoraussetzung für den Erfolg eines libertären Zentrums in Magdeburg."   Mehr »

03.07.2009: Positive Begleitung der Idee eines libertären Zentrums!

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bedauert außerordentlich, dass es in der Freien Straße nach fünf Wochen friedlicher und bunter Nutzung der seit 15 Jahren leerstehenden ehemaligen Gruson-Villa, in den letzten Tagen auf Bestreben des Eigentümers zu einem Durchgreifen der Polizei gekommen ist.   Mehr »

Die rechtsextreme NPD im Kommunalwahlkampf - Hintergründe, Forderungen, Kandidaten

Magdeburg wählt am 7. Juni 2009 einen neuen Stadtrat. Mit aller Macht drängt die NPD in das Alte Rathaus – in Fraktionsstärke, wie sie nicht müde wird zu betonen. Einerseits soll mit dem Zugriff auf materielle Ressourcen die kränkelnde Infrastruktur des sachsen-anhaltischen Landesverbandes auf Vordermann gebracht werden. Andererseits will die rechtsextreme Partei die Ausgangsbasis für die Landtagswahlen in zwei Jahren verbessern.   Mehr »

19.05.2009: Alternative Wohnkulturen unterstützen!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Magdeburg stehen der Gründung eines libertären Zentrums in Magdeburg grundsätzlich positiv und aufgeschlossen gegenüber. Nachdem eine Gruppe vorrangig junger Menschen, deren Ziel die Gründung eines solchen Zentrums ist, am Sonnabend vergangener Woche ein leerstehendes Gebäude auf dem brachliegenden ehemaligen SKET- Gelände besetzt hat, erklärt Sören Herbst, stellv. Fraktionsvorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Magdeburger Stadtrat:   Mehr »

Aktuell aus dem Stadtrat: Wahlaufruf gegen Rechts

Bei der Kommunalwahl in Magdeburg am 7. Juni 2009 wird auch die neonazistische NPD antreten. Ihr Ziel ist es, in Fraktionsstärke in den Magdeburger Stadtrat einzuziehen, um diesen als Bühne zur Verbreitung ihrer antidemokratischen, rassistischen und menschenverachtenden Ideologie zu missbrauchen. Mit einem gemeinsamen Wahlaufruf wenden sich daher die demokratischen im Magdeburger Stadtrat vertretenen Parteien an die Wählerinnen und Wähler, um die Gefahren einer rechtsextremen Fraktion im Stadtrat aufmerksam zu machen. Der Wahlaufruf wurde am 26. März 2009 im Ratsaal des Magdeburger Rathauses durch Stadtrat Sören Herbst und Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Parteien der Öffentlichkeit vorgestellt.
   Mehr »

08.04.2009: Hemmschwelle für rechte Übergriffe fällt - Jugendarbeit thematisch ausrichten!

"Rechtsextremisten verstärken in Magdeburg ihre Aktivitäten und treten immer offensiver auf", warnt Stadtrat Sören Herbst, Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Strategien gegen Rechtsextremismus. Diese Tendenz sei auf allen Ebenen, von nicht organisierten rechts orientierten Jugendlichen bis hin zu den Aktivitäten der NPD-Jugendorganisation "JN" zu beobachten.   Mehr »

18.02.2009: Magdeburger Nazi-Treffpunkt schließen! – Verklärung des Nationalsozialismus unterbinden!

Die Magdeburger Neonaziszene hat seit kurzem einen neuen Treffpunkt, der für Veranstaltungen und regelmäßige Treffen aller Art genutzt wird. Hier treffen sich sowohl Kader der NPD-Jugendorganisation „JN“ sowie der sogenannten „Freien Kräfte“, gewaltbereite Neonazis aus dem Kreis der ehemaligen „Kameradschaft Festungsstadt Magdeburg“.   Mehr »

09.01.2009: Grüne begrüßen "Narvik"-Auszug - längst überfälliger Schritt

Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Magdeburger Stadtrat begrüßt den längst überfälligen Auszug des Ladengeschäfts „Narvik“ aus dem Magdeburger Hundertwasserhaus. In dem Laden wurde rund anderthalb Jahre lang die in rechten Szenekreisen beliebte Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ vertrieben. Gleichzeitig eröffnete „Thor Steinar“ ein neues Geschäft in der Halberstädter Straße.   Mehr »

08.01.2009: Zweifelhafter Negativrekord - zweiter Thor-Steinar-Laden in Magdeburg

Wie das Unternehmen Thor Steinar auf seiner Website bekannt gibt, eröffnet in diesen Tagen die zweite Filiale des rechten Lifestyle-Unternehmens in Magdeburg. An dem Ladengeschäft in der Halberstädter Straße 82 wurde am Donnerstagnachmittag noch gearbeitet, während sich das Privatfahrzeug des Firmeninhabers Uwe Meusel vor der Tür befand.    Mehr »

05.12.2008: Nicht Täter, sondern Opfer schützen!

Im Prozess gegen den Rechtsextremisten Bastian O. wurde im Landgericht die Öffentlichkeit ausgeschlossen mit Rücksicht auf die Interessen des Angeklagten und zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte. Dazu Sören Herbst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat: "Der Mensch, der angeklagt ist, einen anderen Menschen so schwer verletzt zu haben, dass der an den Folgen dieser Verletzungen verstorben ist, soll jetzt in seinen Persönlichkeitsrechten geschützt werden. Das ist für mich eine verkehrte Welt, in der die Täter und nicht die Opfer geschützt werden."    Mehr »

05.11.2008: Gero AG muss Doppelmoral aufgeben!

Die Magdeburger Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN übt scharfte Kritik am Verhalten der GERO AG, die den Rechtsstreit gegen den Betreiber des rechten Szeneladens "Narvik" im Magdeburger Hundertwasserhaus am 28.10.2008 in zweiter Instanz gewonnen hat.    Mehr »

29.10.2008: Gero AG muss „Narvik“ sofort räumen lassen!

Die Magdeburger Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert den Vermieter des rechten Szeneladens „Narvik“ auf, die sofortige Zwangsräumung des Thor-Steinar-Ladens in der Grünen Zitadelle umzusetzen. Sören Herbst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender zeigte „völliges Unverständnis“ für die Äußerungen von Gero-Chef Frank Meyer, nach der gestrigen positiven Entscheidung des Oberlandesgerichts Naumburg.    Mehr »

27.10.2008: "Narvik" muss raus heißt: ganz Magdeburg gewinnt!

Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die Entscheidung des Oberlandesgerichts Naumburg, nachdem der Laden "Narvik", in dem ausschließlich die in der rechten Szene beliebte Kleidungsmarke "Thor Steinar" verkauft wird, aus dem Magdeburger Hundertwasserhaus ausziehen muss. Stadtrat Sören Herbst, Sprecher gegen Rechtsextremismus, sagte dazu: "Narvik muss raus heißt: ganz Magdeburg gewinnt!"    Mehr »

01.09.2008: Drittes Todesopfer in Magdeburg durch Rechtsextremisten ist Zeichen für zunehmende Gefahr durch rechte Gewalt

Magdeburg hat ein drittes Todesopfer durch Rechtsextremisten zu beklagen. Alles deutet darauf hin, dass nach Thorsten Lamprecht (ermordet 1992) und Frank Böttcher (ermordet 1997), vor knapp zwei Wochen der Kunststudent Rick L. durch den stadtbekannten Neonazi Bastian O. totgeprügelt wurde.    Mehr »

05.08.2008: Neuauflage des Neonazi-Treffs "S 26" darf nicht geduldet werden

Nach den Ausschreitungen am Wochenende zwischen rund einhundert Rechtsextremen und ebenso vielen Polizisten, fordert die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Magdeburger Stadtrat unverzügliche Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Treffen. Stadtrat Sören Herbst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender fordert: "Es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass es zu einer Neuauflage des berüchtigten Treffs 'Standarte 26' kommt. Stadtrat und Verwaltung haben nicht für dessen Schließung gekämpft, damit er andernorts einfach weiter betrieben wird.    Mehr »

18.04.2008: "Thor-Steinar-Klamotten zu Putzlappen!"

Das Magdeburger Bündnis gegen Rechts hat am Freitag, den 18. April 2008 den kreativen Protest gegen das Ladengeschäft „Narvik" im Magdeburger Hundertwasserhaus fortgesetzt. Das Bündnis eröffnete am Vormittag die Aktion „Thor-Steinar-Klamotten zu Putzlappen". Gleichzeitig wurde ein Altkleider-Container genau gegenüber dem Geschäft „Narvik" aufgestellt, der mit dem Motto der Aktion beschriftet ist.    Mehr »

07.04.2008: Bündnis gegen Rechts weiht zum dritten Mal Gedenkplatte für ermordeten Punk Frank Böttcher ein

Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg weihte am heutigen Nachmittag die Gedenkplatte für den von Rechtsextremen ermordeten Punk Frank Böttcher ein. Stadtrat Sören Herbst (Bündnis 90/Die Grünen) wies auf die besondere Bedeutung des Tatortes für die Erinnerung hin: „Die Haltestelle in Olvenstedt ist zum Ort des Gedenkens an Frank Böttcher geworden und zu einem stillen Mahnmal für ihn und alle Opfer rechter Gewalt in Magdeburg, Sachsen-Anhalt und anderswo. Der Stein soll das Gedenken wach halten.“    Mehr »

 
drucken
|
verschicken
|
speichern