21.08.2010, Julius-Bremer-Straße
Unbekannte verunglimpfen das Mahnmal für die durch Nazis zerstörte ehemalige jüdische Synagoge, indem sie Abfall aus einem nahegelegenen Container an der Gedenkstele anbringen und darum herum verteilen.
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20.08.2010, Albert-Vater-Straße
Unbekannte dringen auf das Gelände eines Gebrauchtwagenhandels ein und beschädigen 50 Fahrzeuge, indem sie u.a. die Scheiben einschlagen und den Lack zerkratzen. Auf drei Fahrzeugen werden eingeritzte Hakenkreuze gefunden.
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18.08.2010, Stadtgebiet Magdeburg
Anlässlich des 23. Jahrestags des Suizids des Hitler-Stellvertreters und Kriegsverbrechers Rudolf Heß, kommt es in Magdeburg zu zahlreichen Schmierereien mit rechtsextremistischen Inhalten und Nazi-Symbolen. Die Polizei meldet zunächst sieben Orte, vermutlich liegt die tatsächliche Anzahl höher. Bereits einige Tage zuvor "bekennen" sich die "JN" auf ihrer Homepage zur Anbringung von Plakaten und Aufklebern mit rassistischen Inhalten. Diese wurden u.a. an öffentlichen Einrichtungen, wie Haltestellenhäuschen der MVB angebracht. Die Schmierereien im Zusammenhang mit Heß werden als Straftaten verfolgt, da das Innenministerium jegliche Betätigung im Zusammenhang mit dem "Gedenktag" verboten hatte. Die Polizei meldet ähnliche Delikte aus ganz Sachsen-Anhalt.
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31.07.2010, Heidestraße
Unbekannte beschmieren das Fenster der Gaststätte "Heidestube" mit einem großen Hakenkreuz. Der Wirt beziffert den Sachschaden auf etwa 500 Euro.
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26.07.2010, Landgericht Magdeburg
Die Magdeburger Neonazis Matthias Gärtner und Michael Grunzel werden in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht zu Geldstrafen verurteilt. Grund waren verächtlich machende Äußerungen in der mittlerweile eingestellten NPD-Postille "Magdeburger Stadtspiegel". Darin hatte das Duo Gärtner/Grunzel wiederholt u.a. gegen Stadträte gehetzt und im konkreten Fall über die Initiative "Gesicht zeigen gegen Nazis!" am leerstehenden Haus der Lehrer im Breiten Weg hergezogen.
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